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Stiftung Wagerenhof

Aktuelle Informationen zum Hackerangriff

Unternehmenskommunikation,

22. Oktober 2026
Seit dem Ransomware-Angriff auf die Stiftung Wagerenhof vom 9. Juli wird intern und extern am Wiederaufbau der Infrastruktur gearbeitet. Der Alltag ist weiterhin geprägt von den Auswirkungen.

Die gesamte Server-/Applikationslandschaft, die Dokumentationen sowie Kommunikationsmittel (Festnetztelefonie / E-Mail) waren seit dem Hackerangriff vom 9. Juli (Medienmitteilungen vom 17. Juli und 24. August) nicht nutzbar. Mit Unterstützung von externen Cybersecurity-Experten konnte die Infrastruktur seither schrittweise sowie partiell neu aufgebaut werden. Seit dem 14. August funktioniert das Telefonnetz wieder. Bis Ende Oktober werden alle Mitarbeitenden wieder via E-Mail erreichbar sein. Noch nicht zur Verfügung stehende Arbeitsinstrumente werden weiter nach Betriebsrelevanz und Handlungsfähigkeit priorisiert. Aktuell rechnen wir weiter damit, dass ein Normalbetrieb ab Ende November wieder möglich sein wird. Die Grundversorgung, die medizinische Versorgung sowie die Sicherheit der Bewohnenden waren und sind weiterhin zu jeder Zeit gewährleistet.

Die forensische Analyse konnte mittlerweile abgeschlossen werden und wurde den relevanten Stellen übergeben. Aus dem Bericht geht hervor, dass eine Vielzahl der zum Angriff bestehenden Sicherheitssysteme plangemäss gegriffen haben. Der Angriff ist via Firewall erfolgt, angegriffen wurden primär File- sowie Mailserver. Es besteht weiter die Annahme, dass ein Datenabfluss entstanden ist. Bisher sind jedoch keine Daten im Darknet auffindbar.

Der interdisziplinäre und -hierarchische Krisenstab, welcher am 13. Juli eingerichtet wurde, operiert ab Ende November nur noch als Begleitgremium. Wie bereits informiert, wurde der Vorfall dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) gemeldet. Zudem wurde Strafanzeige erstattet. 

Kontakt für Medienschaffende: 
Sasa Löpfe, Leitung Unternehmenskommunikation, 076 811 94 71