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Aktuelles

Bauprojekt «Dihei»
Der Wagerenhof bietet erwachsenen Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung ein liebevolles, bleibendes Zuhause. Dieses Versprechen wollen wir auch in Zukunft halten. Darum passen wir unsere Infrastruktur auf die sich verändernden Bedürfnisse heutiger und künftiger Bewohnerinnen und Bewohner an: Nebst zwei neuen Wohnhäusern mit modernen Einzelzimmern ist die Sanierung des Altbaus vorgesehen. Der Neubau unserer integrativen Kinderkrippe Beluga ist bereits umgesetzt.

 

Falls Sie Fragen zu den laufenden Bauvorhaben haben, kontaktieren Sie bitte:

Veronika Sutter, Stv. Leitung Unternehmenskommunikation, 044 905 13 90, veronika.sutter(at)wagerenhof.ch

Anlässe

 


 So, 12. September 2020: Infotag Strahlegg


 Sa, 19. September 2020: Tag der offenen Türe inkl. Wagi-Lauf


 Sa, 26. September 2020: Erntedankfest 


 Do, 29. Oktober 2020: Info Abend für Freiwillige 


 Do - Sa, 19. bis 21. November 2020: Adventsausstellung


 

Spenden helfen uns

 

Die aktuelle Krise bedeutet für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung und ihre Angehörigen eine besondere Herausforderung und benötigt von uns eine entsprechend intensive Unterstützung. Wir haben die Betreuungsintensität verstärkt, um psychosoziale Auffälligkeiten vermehrt in einer 1:1-Begleitung aufzufangen. Zudem wurde das Therapieangebot aufgestockt, um der seelischen Not der Menschen mit Beeinträchtigung entgegenzuwirken und sie bestmöglich durch diese Krise zu begleiten. Wir sind dankbar für Ihre Spende, die uns hilft, die Mehrbelastung für Therapien, Entspannungsangebote, Freizeitgeräte und erhöhte Betreuungskapazitäten zu meistern.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Möchten Sie spenden?

Unser Spendenkonto:

Postcheck 80-2573-0  oder

IBAN CH30 0900 0000 8000 2573 0

Kontakt: Silvia Zäch 044 905 13 20

oder silvia.zaech(at)wagerenhof.ch

So können Sie uns helfen

Projekte
Spendenpools
Sachspenden
Zeitspenden
Legate
Partnerschaften

 

Wohnplätze

 

Der Wagerenhof verfügt über verschiedene Wohngruppenformen, die sich an den Wünschen, Lebenslagen und Bedürfnissen unserer Bewohnerinnen und Bewohner orientieren.

Freie Wohnplätze

Zurzeit sind Wohnplätze auf Normwohngruppen in Zweier- und Einzelzimmern frei. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit Frau Kathrin Sommer oder Luzia Ott auf:

aufnahmen(at)wagerenhof.ch
Tel. +41 (0)44 905 15 00

Stellen

Der Ort für Ihre Arbeit

Das Versprechen, das Beste für die Menschen zu geben, die bei uns leben und arbeiten, ist die zentrale Voraussetzung für eine Stelle im Wagerenhof. Mit diesem Versprechen legen wir den Grundstein dafür, dass wir unseren Auftrag gemeinsam und mit Herzblut erfüllen können.

Link zu unseren offenen Stellen
Link zur Initiativbewerbung

Ihre Bewerbung werden wir sorgfältig prüfen. Wenn das, was Sie mitbringen, mit dem übereinstimmt, was wir suchen, steht einem ersten Gespräch nichts im Wege. Bei gewissen Stellen folgt dann allenfalls ein Schnuppereinsatz. Dieser dient der sorgfältigen Überprüfung der gegenseitigen Vorstellungen und Erwartungen.

Kontakte

So erreichen Sie uns

 

Stiftung Wagerenhof
Raum für Menschen mit Beeinträchtigung
Asylstrasse 24
8610 Uster

 

Empfang
info(at)wagerenhof.ch

Tel. 044 905 13 11

 

Event-Office
event-office(at)wagerenhof.ch

Tel. 044 905 13 57

 

Kinderkrippe:
beluga(at)wagerenhof.ch

Tel. 044 905 17 02

 

Spenden

info(at)wagerenhof.ch

Tel. 044 905 13 20

 

Blumenladen & Gärtnerei

Wermatswilerstrasse 24
8610 Uster

Tel. 044 905 16 21

WagiBlog

News, Themen und Meinungen aus der Stiftung Wagerenhof

Renate und Fritz hüten Schätze der Erinnerung

Zusammen teilen die beiden 85 Jahre an Wissen über Geschichten und Ereignisse im Wagerenhof und sie erinnern sich gerne an die vielen Menschen, die über die Jahre gekommen und gegangen sind.


Renate arbeitet seit nun mehr 30 Jahren als Betreuerin in der Tagesstruktur des Wagerenhofs und es ist ihr wichtig, das Andenken an die Menschen zu pflegen, die hier gelebt haben. Fritz, mit seinen stolzen 85 Jahren, unterstützt Renate mit seiner Schatztruhe voller Erinnerungen an die letzten 55 Jahre. Kein Wunder, verspüren die beiden eine Seelenverwandtschaft.

Ich treffe Renate und Fritz im Foyer des Festsaals. Seit Beginn der Corona-Krise kann Fritz die Seniorengruppe, die von Renate geleitet wird, nicht mehr besuchen. «Dort haben wir uns viermal pro Woche gesehen», erzählt mir Renate. «Zu Beginn der Sicherheitsmassnahmen habe ich mich unter das Fenster von Fritz gestellt und ihn gerufen. Ich konnte ja sonst keinen Kontakt zu ihm haben», berichtet sie. «Dann suchte die Wohngruppe eine passende Lösung und nun können wir uns einmal in der Woche unter Einhaltung der Sicherheitsregeln treffen.»

 

Auf den Kopf gestellter Alltag

Für Fritz ist Renate eine wichtige Bezugsperson im Wagerenhof. «Sein Alltag wurde aufgrund der Corona-Krise auf den Kopf gestellt und in dieser schwierigen Zeit ist seine liebe Schwester gestorben. Die beiden hat ein tiefer Glauben verbunden», sagt mir Renate und Fritz fügt an, «beim lieben Gott ist sie in guten Händen, das tröstet mich.» Fritz kam 1945 in den Wagerenhof. «Als ich jung war, habe ich auf dem Bauernhof gearbeitet. Wir mussten damals jeden Tag ohne Freitage und ohne Ferien arbeiten», erzählt Fritz mit Hilfe von Renate. «Wir haben uns um die Tiere gekümmert, das Feld bestellt, Holz gehackt. Es war sehr streng.» Im Wagernhof begegneten sich Renate und Fritz dann regelmässig. «Fritz ist mir sofort aufgefallen und bald hatten wir unsere ersten Gespräche.» 1990 rief Renate das offene Singen ins Leben, an dem auch Fritz aktiv teilnahm. Alsbald entstand eine grosse Freundschaft, die bis heute anhält und noch immer wächst.

 

Trotzdem dürfen wir uns im Wagerenhof glücklich schätzen

Wir alle sind gesund und wohlauf. Unser Gelände, das wie ein kleines Dorf aufgebaut ist, erlaubt diverse soziale Interaktionen – auch unter strikter Einhaltung der Regeln. Der Wagerenhof gleicht schon fast einem Sommerlager, was Einen an manchen Tagen zum Schmunzeln bringt. Bei schönem Wetter sind lustige, kreative und vielfältige Aussenaktivitäten möglich. Backen, Grillieren, Schwimmen, Basteln, Spazieren und Fahrradfahren sind sonst nur in der Freizeit und am Wochenende möglich. Jetzt gehören sie schon fast zum Alltag. Alles, was Spass macht, soll auch erlaubt sein!

 

Renate liegen traurige Gedanken fern

Die gestandene, empathische Dame aus den Glarner Bergen, mit ihrem langen, wallenden Haar und dem offenen Lächeln weiss, wie sie Seelen aufmuntern kann. Und sie versteht es gut, die Gedanken und Gefühle der Bewohnerinnen und Bewohner richtig zu deuten und ihnen Trost und Zuversicht zu spenden. Renate stellte bald einmal fest, dass es auch Fritz wichtig ist, die Erinnerung an früher zu pflegen. Gemeinsam halten die beiden Geschichten aus der Vergangenheit fest und organisieren immer wieder Treffen mit ehemaligen Mitarbeitenden, wie auch mit Bekannten und alten Freunden, die über die Jahre eine wichtige Rolle gespielt haben.

 

Fritz ist immer top informiert

Fritz kennt alle Bewohnerinnen und Bewohner und ist auch über aktuelle Geschehnisse immer top informiert. Es ist erstaunlich, wie aufmerksam er durchs Leben geht und wie er Menschen schon aus der Ferne, nur anhand ihrer Gangart erkennt. «Er ist ein Vorbild und ein unglaublich sensibler, achtsamer und aufmerksamer Mann», schwärmt Renate. «Er achtet auf alle und jeden und er bemerkt Dinge, die nur den wenigsten auffallen.»
 

Eliane Walter Schuller
 

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