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Betriebe, Unterstützen

Einen neuen Traktor für unsere Landwirtschaft

Viviane Kauflin-Lyoth, Verantwortliche Fundraising

22. September 2023

Es herbschtelet. Auch auf dem Feld ist es in den letzten Wochen herbstlich geworden. Die Zeit des Vorziehens und Setzens ist vorbei, stattdessen wird geerntet, eingelagert und die Beete werden für den Winter vorbereitet. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner erzählen stolz von all den Arbeiten, die nun anfallen. Bäume voll mit saftigen Äpfeln, Nüsse, die darauf warten zusammengesucht zu werden, das Aussäen fürs nächste Jahr und vom ersten Mosten. Um all die vielseitigen Arbeiten zu erledigen, sind wir auf eine funktionierende zeitgemässe Infrastruktur angewiesen.

«Für die Arbeit in der Landwirtschaft benötigen wir Gerätschaften und Infrastruktur, um die wertvollen Arbeitsplätze aufrechtzuerhalten.»

Jürg Steiner, Bereichsleiter Lebenswelt Arbeit

Im Landwirtschaftsteam arbeiten 25 Personen in 16 Vollzeitstellen in der Bewirtschaftung und Betreuung von ca. 50 Bewohnerinnen und Bewohner. Für die Arbeit in der Landwirtschaft benötigen wir Gerätschaften und Infrastruktur, um die wertvollen Arbeitsplätze für Menschen mit Unterstützungsbedarf aufrechtzuerhalten und gleichzeitig sinnvoll zu gestalten. Zum Beispiel bearbeiten wir mit unseren Traktoren das Land für die Aussaat und die spätere Ernte. Damit schaffen wir wertvolle Arbeitsgebiete für unsere Bewohnerinnen und Bewohner. So werden zum Beispiel wieder vermehrt Feldfrüchte wie der Randen maschinell angebaut und bei der Ernte aus dem Boden gehoben. Das Einsammeln, Pasteurisieren, Vakuumieren und schliesslich der Verkauf sind dann weitere Arbeitsschritte, die von dem Teams auf dem Schlosshügel und später im Hofladen übernommen werden können. Und ein Teil des Randens wird natürlich auch direkt vom Feld in unsere Küche geliefert, wo sie unser Salatbuffet bereichern. 

Im Rhythmus der Natur

Unsere Landwirtschaft im Hegetsberg und auf dem Schlosshügel umfasst 24 Hektaren Ackerfläche und zusätzlich 5 Hektaren Wald. Die Landwirtschaft bietet unendlich viele Handarbeiten für unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Beim Arbeiten in Wald, Feld, Acker, Garten und mit den Tieren entsteht etwas, das einen Wert darstellt. Das stärkt Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Sie können stolz auf sich sein. Zudem geschieht Arbeit im sozialen Miteinander. Regeln werden als wichtig erlebt und angeeignet. Die Natur gibt den Rhythmus und die Struktur vor. Sie ermöglicht das Kennenlernen und Wahrnehmen der Welt und fördert das Erleben von vielfältigem Tun und Teilnehmen auch für Menschen mit schwerster Beeinträchtigung.

 

Notwendige Sicherheit erhöhen

Leider sind unsere beiden Traktoren in die Jahre gekommen und wir benötigen dringend einen Nachfolger, da die Reparaturanfälligkeit steigt und die Verfügbarkeit der Ersatzteile abnimmt, was auch die Reparaturkosten zusätzlich verteuert. Ein Umstieg auf eine neuere Technologie ist auch unter dem Aspekt der Betriebssicherheit angezeigt. Druckluftbremsen und gleiche Anhängerbremsen werden zum Standard, die Praxis zeigt, dass dieses Bremsverfahren am sichersten arbeitet und mittel- oder langfristig zur gesetzlichen Vorschrift werden wird. Der Umstieg auf ein Automatik-Getriebe vereinfacht zudem den Betrieb, erhöht die Sicherheit und erlaubt die Einbindung aller Mitarbeitenden. 

 

Erntedankfest

Am Samstag, 23. September 2023 feiern wir das Erntedankefest um unsere Dankbarkeit für die Ernte und die Fülle des Lebens zum Ausdruck zu bringen. Denn eine erfolgreiche Ernte ist nicht selbstverständlich. Ihr geht sehr viel Arbeit voraus und es gehört auch immer ein Quäntchen Glück dazu. Flyer

 

Helfen Sie uns beim Beschaffen eines neuen Traktors?

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