Stiftung Wagerenhof Uster : Portrait : Geschichte

Geschichte

Wie heisst es in einer alten Chronik: «Die Luft ist voll vom Duft der Lindenblüten, Schwalben fliegen im Sonnenschein ab und zu. Ein solches Haus muss wohnlich, freundlich und sauber sein.» Diese Worte aus den Anfängen der Stiftung Wagerenhof haben ihren schimmernden Glanz wie ein Schmetterling bis in die Gegenwart getragen.

Die beiden Gemeinnützigen Gesellschaften des Bezirkes und des Kantons Zürich setzten sich schon 1904 bei der Gründung der Anstalt für geistig behinderte Kinder das Ziel, einen Ort der Geborgenheit, der Entfaltung und der Freude zu schaffen. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort trafen sie auf Uster. Hier sei alles vorhanden. Eine ruhige Lage in unmittelbarer Nähe eines aufstrebenden Bezirkshauptortes mit Eisenbahnstation, frische Luft, Sonnenschein und Wasserversorgung. Als besonderer Pluspunkt wird eine gemeinnützige und verständnisvolle Bevölkerung erwähnt. Zudem schenkte ihnen Uster den Baugrund von 100 Aren für den Bau der Anstalt und gab weitere 69 Aren zum Selbstkostenpreis.

Im Laufe der Jahre kamen zum ursprünglichen Haus weitere Bauten und viele inhaltliche Erneuerungen hinzu. Geblieben ist der Wille, für Menschen mit einer geistigen und mehrfachen Behinderung ein möglichst natürliches, kontaktfreudiges und erlebnisreiches Lebensumfeld zu schaffen.
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